Polizei zieht positive Bilanz der Fasnacht 2026

Foto: Bastian Kroll

Das Polizeipräsidium Freiburg zieht eine insgesamt positive Bilanz der diesjährigen Fasnacht. Im gesamten Zuständigkeitsbereich zeigte die Polizei verstärkt Präsenz und führte zahlreiche Kontrollen durch, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Wie in der „fünften Jahreszeit“ üblich, war die Zeit einsatzintensiv, teilt die Polizei mit. Die meisten Vorfälle standen im Zusammenhang mit Alkoholkonsum und betrafen Streitigkeiten sowie körperliche Auseinandersetzungen. Gravierende Ereignisse wurden nach derzeitigem Stand nicht bekannt.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Durchsetzung des Messerverbots bei öffentlichen Veranstaltungen und im öffentlichen Personennahverkehr. Mehr als 220 Personen wurden kontrolliert. In sechs Fällen stellten Einsatzkräfte Messer sicher und leiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Zudem wurde eine geladene Schreckschusspistole beschlagnahmt.

Freiburg: Friedliche Stimmung trotz Wetters

In Freiburg herrschte nach Angaben der Polizei eine ausgelassene und friedliche Stimmung. Witterungsbedingt wurden insbesondere bei der Straßenfasnacht am Sonnabend und Sonntag deutlich weniger Besucher als in den Vorjahren gezählt. Der Rosenmontag war trotz Regens stark besucht. Besondere Vorkommnisse sind bislang nicht bekannt geworden.

Breisgau-Hochschwarzwald: Weniger Besucher, kaum Zwischenfälle

Auch im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald verlief die Fasnacht weitgehend störungsfrei. Beim größten Umzug im Revierbereich Breisach in Merdingen zeigte die Polizei starke Präsenz. Das Besucheraufkommen lag unter dem Niveau der Vorjahre, größere Zwischenfälle wurden nicht registriert. Gleiches gilt für die Gauklertage in Breisach sowie zahlreiche weitere Veranstaltungen im Revierbereich.

Das Polizeirevier Titisee-Neustadt berichtet von gut besuchten Veranstaltungen mit überwiegend friedlicher Stimmung. Bis auf einen Vorfall, bei dem eine Person durch Pfefferspray verletzt wurde, sind keine besonderen Ereignisse bekannt geworden. Auch im Revierbereich Müllheim feierten über die Fasnachtstage hinweg tausende Menschen friedlich, wenngleich witterungsbedingt weniger Besucher als üblich kamen. Vereinzelt kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen, meist im Zusammenhang mit Alkoholkonsum.

Landkreis Emmendingen: Knallkörper sorgt für Verletzte

Die Polizeireviere Emmendingen und Waldkirch melden ebenfalls eine weitgehend störungsfreie Fasnacht. Die Zahl der registrierten Streitigkeiten und einfachen Körperverletzungsdelikte blieb insgesamt gering. In Denzlingen wurden beim Rosenmontagsumzug mehrere Menschen durch einen explodierenden Knallkörper verletzt. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Weitere besondere Vorkommnisse wurden bislang nicht festgestellt.

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