
Nach mehreren Einbrüchen im März vergangenen Jahres in Kirchzarten hat die Polizei zwei Tatverdächtige ermittelt. Das teilte das Polizeipräsidium Freiburg in einer Folgemeldung zu den damaligen Ermittlungen mit.
Die beiden Männer im Alter von 26 und 41 Jahren stehen im Verdacht, mindestens sechs Einbrüche in Kirchzarten begangen zu haben. Betroffen waren unter anderem behördliche Gebäude der Gemeinde, darunter das Rathaus sowie das Kinder- und Jugendbüro. Zudem brachen die Täter in eine Arztpraxis ein, außerdem war eine Apotheke Ziel der Einbrecher.
Nach Angaben der Polizei verursachten die Tatverdächtigen bei ihren Einbrüchen einen Sachschaden von mehr als 30.000 Euro. Der Wert der erbeuteten Gegenstände lag dagegen lediglich im niedrigen dreistelligen Bereich.
Die Einbrüche ereigneten sich in der Nacht vom Dienstag, 11. März, auf Mittwoch, 12. März 2025. Damals verschafften sich Unbekannte gewaltsam Zutritt zum Rathaus Kirchzarten und durchsuchten mehrere Büros auf verschiedenen Etagen. Auch in das nahe gelegene Kinder- und Jugendbüro drangen die Täter ein. In derselben Nacht wurde zudem in eine Zahnarztpraxis in der Schwarzwaldstraße eingebrochen, wo mehrere Räume durchwühlt wurden.
Darüber hinaus kam es zu Einbruchversuchen in die Räumlichkeiten eines Pflegedienstes in der Bahnhofstraße sowie in eine Apotheke in der Hauptstraße. In diesen Fällen gelang es den Tätern jedoch nicht, in die Gebäude einzudringen.
Aufgrund der räumlichen und zeitlichen Zusammenhänge gingen die Ermittler bereits früh von einem Zusammenhang der Taten aus. Dem Polizeiposten Kirchzarten gelang es nun nach intensiver Ermittlungsarbeit, zwei Tatverdächtige zu identifizieren. Weitere Details zu den Ermittlungen wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
