Teddybär-Krankenhaus öffnet im Mai wieder im Klinikpark

Foto: Universitätsklinikum Freiburg

Im Park des Universitätsklinikums Freiburg findet von Dienstag, 5. Mai, bis Montag, 11. Mai 2026, wieder das Freiburger Teddybär-Krankenhaus statt. Die Veranstaltung wird zum 21. Mal von Freiburger Medizinstudierenden in Kooperation mit Auszubildenden des Universitätsklinikums organisiert.

Mehr als 350 Medizinstudierende engagieren sich dabei, Kindern spielerisch zu zeigen, wie ein Besuch im Krankenhaus abläuft und dass sie davor keine Angst haben müssen. Kinder im Alter von etwa drei bis sechs Jahren können ihre kranken oder verletzten Kuscheltiere im Teddybär-Krankenhaus von speziell geschulten Studierenden, den sogenannten Teddy-Docs, untersuchen lassen. Die Plüschpatienten werden täglich von 9 bis 17 Uhr behandelt.

„Wer Medizin studiert, lernt nicht nur Diagnostik und Therapie, sondern auch, auf Menschen einzugehen und Vertrauen aufzubauen“, sagt Prof. Dr. Lutz Hein, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg. „Das Teddybär-Krankenhaus vermittelt genau diese Haltung auf besonders anschauliche Weise.“

Co-Organisator Philipp Hafkemeyer erklärt: „Unser Ziel ist es, Kindern die Angst vor Untersuchungen und Behandlungen zu nehmen. Wenn sie ihrem Kuscheltier beim Röntgen, in der Apotheke oder im OP zur Seite stehen, wird aus Unsicherheit oft ganz schnell Neugier.“

Kita- und Kindergartengruppen ab fünf Kindern sind unter der Woche zum Teddybär-Krankenhaus eingeladen. Dafür ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Familien können die Veranstaltung jederzeit besuchen. Eine Anmeldung wird empfohlen, um die Wartezeit zu verkürzen, ist aber nicht zwingend notwendig. Für den Besuch sollten etwa zwei Stunden eingeplant werden.

Beim Rundgang durchlaufen die Kinder mehrere Stationen, die einem echten Krankenhaus nachempfunden sind. Nach der Anmeldung lernen sie in der Teddy-Schule den menschlichen Körper kennen, bevor die Teddy-Docs ihre Kuscheltiere untersuchen. Je nach Befund folgen Röntgen, Operation oder Apotheke. Zum Abschluss wartet noch das Zahnarzt-Zelt. An einigen Tagen gibt es zusätzlich ein kurzes Aktivierungsprogramm, das von Auszubildenden der Physiotherapie gestaltet wird.

Schirmherrin des Teddybär-Krankenhauses ist Prof. Dr. Brigitte Stiller, Ärztliche Direktorin der Klinik für Angeborene Herzfehler und Pädiatrische Kardiologie des Universitätsklinikums Freiburg. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Universitätsklinikum Freiburg, der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg sowie durch Spenden.

Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es unter www.freiburg-tbk.de.

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