
Die Kammerphilharmonie Freiburg konzertiert Ende Februar 2026 erneut in Müllheim im Markgräflerland. Unter der Leitung von Andreas Winnen steht am Freitag, 27. Februar 2026, um 20 Uhr ein außergewöhnliches Programm im Bürgerhaus Müllheim auf dem Programm. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei.
Das Orchester eröffnet den Abend mit der Ouvertüre zu „Ruslan und Ludmilla“ von Michail Glinka. Das Werk stellt die beiden Hauptfiguren der gleichnamigen Oper vor und verlangt dem Orchester durch das vom Komponisten vorgegebene hohe Tempo ein hohes Maß an Präzision und Spielfreude ab. Einen starken Kontrast dazu bildet „Le Tombeau de Couperin“ von Maurice Ravel, ein Schlüsselwerk des französischen Impressionismus. In dieser Komposition entfaltet sich eine vielschichtige, fein nuancierte Klangwelt, die – ähnlich wie in der impressionistischen Malerei – von Klangfarben und Details lebt und ein aufmerksames Zuhören erfordert.
Den Schwerpunkt der zweiten Konzerthälfte bildet die Sinfonie Nr. 1 in fis-Moll von Dora Pejačević. Anlässlich ihres 100. Todestages im Jahr 2023 hat die Musik der kroatischen Komponistin auch über die Grenzen ihrer Heimat hinaus größere Beachtung gefunden. Die Sinfonie bewegt sich klanglich zwischen Spätromantik und beginnender Moderne, weist Anklänge an Antonín Dvořák auf und stellt hohe technische sowie intonatorische Anforderungen an das Orchester. Aufgrund der großen Orchesterbesetzung und des Umfangs gilt das Werk als Monumentalstück, das nur selten im Konzertsaal zu hören ist.
Das Konzert findet im Bürgerhaus Müllheim, Hauptstraße 122, statt. Die Saalöffnung erfolgt um 19 Uhr. Es gilt freie Platzwahl, solange Plätze verfügbar sind; bei Erreichen der maximalen Besucherzahl ist kein weiterer Einlass möglich. Um Spenden zur Unterstützung des Orchesters wird gebeten. Presseanfragen können per Mail an info@kammerphilharmonie-freiburg.de gerichtet werden.
